Quellcode

Programmtext in einer höheren Programmiersprache - da die binär repräsentierte Maschinensprache des Computers für Menschen nur schwer verständlich ist, programmieren sie in einer höheren Programmiersprache wie C, die aus alphanumerischen Zeichen und Wörtern besteht, die an die englische Sprache erinnern. Der Quellcode muss von einem Compiler oder einem Interpreter erst in eine maschinennahe Form übersetzt werden, bevor ein Computer das Programm tatsächlich ausführen kann. Will man Änderungen an einem Programm vornehmen, benötigt man Zugang zu seinem Quellcode.

RAM

Random Access Memory - Hauptspeicher eines Computers mit sehr schnellem und wahlfreiem Zugriff

RBÜ

Revidierte Berner Übereinkunft - das 1971 grundlegend revidierte internationale Berner Abkommen zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst von 1886

RCS

Rights Control System - technisches Rechtekontrollsystem - Mechanismen in Übertragungs-, Abspiel- und Aufzeichnungsgeräten und auf Datenträgern (z.B. DAT, DVD), die kryptografisch die Einhaltung der vom Verwerter lizenzierten Nutzungsrechte an einem urheberrechtlich geschützten Werk erzwingen - oft auch als Digital Rights Management (DRM) bezeichnet (Rechtekontrollsystem).

Release

Freigabe - eine bestimmte Version eines Programms.

Reverse Engineering

Verfahren, bei dem ein System unbekannten Aufbaus (vgl. Blackbox) analysiert und seine Komponenten und ihre Wechselwirkungen identifiziert werden, um ein System mit demselben Verhalten zu bauen. Dabei kann es sich um das Excecutable eines Programmes, einen integrierten Schaltkreis oder ein anderes technisches System handeln.

RFC

Request for Comments - die Dokumente, in denen die Internet-Gemeinde ihre technischen Standards dokumentiert - technisch ist "internet" gleichbedeutend mit "RFC-Konform". Alle RFC sind unter http://www.rfceditor.org/ dokumentiert.

RIAA

Recording Industry Association of America - Industrievereinigung der US-amerikanischen Schallplattenfirmen

RIPE

Reseaux IP Européen - 1989 auf Inititiative von Rob Blokzijl gegründeter Zusammenschluss der europäischen Netzbetreiber

Router

ein Rechner, der Datenpakete zwischen Netzwerken weiterschickt. Die Entscheidung, wohin er Pakete jeweils weiterschickt, stützt er auf Routing-Tabellen über die verfügbaren Verbindungen und Informationen über deren aktuelle Auslastung.

RPC

Regional Playback Control - Bestandteil von CSS, soll dafür sorgen, dass DVDs in einer von acht Weltregionen ausschließlich auf Geräten dieser Region abgespielt werden können.

RSA

Verschlüsselungssystem nach dem Public-Private-Key-Verfahren, entwickelt von Ron Rivest, Adi Shamir und Len Adelman, die ihr System mit den Anfangsbuchstaben ihrer Namen als RSA bezeichneten. www.rsa.com

SACEM

Société des Auteurs Compositeurs Éditeurs de Musique pour la gestion collective du droit d'auteur et de la propriété intellectuelle - französische Musikverwertungsgesellschaft

Safari

Safari ist ein Webbrowser der Firma Apple für das hauseigene Betriebssystem Mac OS X. Safari gehört zum Lieferumfang von Mac OS X ab der Version 10.3 („Panther“) und ersetzte den bisher mitgelieferten Microsoft Internet Explorer für Mac als Standard-Browser.

Sample

in der digitalen Signalverarbeitung: die Abtastung der Amplitude eines analogen Signals, die in regelmäßigen Abständen erfolgt, deren Zeitdauer über die Auflösung des S. entscheidet. In der Musik: ein kurzer Klang, der in den Loop eines Samplers eingelesen und von dort aus verfremdet, rhythmisiert und ausgespielt werden kann.

SCMS

Serial Copy Management System - Kopierschutzmechanismus für DAT-Rekorder, der von einem Vertriebsstück nur eine Generation von Kopien zulässt - vom US-amerikanischen AHRA für digitale Audioaufnahmegeräte gesetzlich vorgeschrieben. Das gleiche Verfahren wird unter dem Namen CGMS für DVDs eingesetzt.

Screenshot

ein Abbild (Hardcopy) des derzeitigen Bildschirminhaltes, das dann ausgedruckt oder anderweitig weiter verwendet werden kann.

SDMI

Secure Digital Music Initiative - 1998 aus einem Zusammenschluss der RIAA mit ihrem japanischen Pendant RIAJ und der IFPI entstanden, umfasst der Industrieverband heute auch Computer- und HiFi-Hard- und Softwarehersteller, die Rechteindustrie und ISPs. Ziel der SDMI ist es, technische Rechtekontrollsysteme zu entwickeln und flächendeckend durchzusetzen.

SDRM

Société pour l'administration du Droit de Reproduction Mécanique des auteurs, compositeurs et éditeurs - französische Musikverwertungsgesellschaft für die mechanischen Reproduktionsrechte.

Security by Obscurity

Sicherheit durch Undurchsichtigkeit - die naive, aber immer noch weit verbreitete Annahme, dass ein System dann sicher ist, wenn man seine Funktionsweise geheim hält. Der gegenteilige Ansatz verwendet Algorithmen, die auch dann sicher sind, wenn potenzielle Angreifer sie kennen. Dabei heißt es bereits im Lehrbuch: "Zum Ersten soll der Entwurf eines Systems öffentlich zugänglich sein. Die Annahme, dass ein Eindringling nicht weiß, wie ein System funktioniert, dient lediglich der Täuschung der Entwickler." (Tanenbaun, 1995, S. 231)

Server

ein Programm, das anderen, nämlich Client-Programmen einen bestimmten Dienst (Domain-Namen-Information, FTP, HTTP, News) anbietet. Client und S. sprechen über ein Protokoll miteinander und können auf demselben Rechner oder auf verschiedenen Rechnern laufen, die über ein Netzwerk miteinander verbunden sind.

Set-Top-Box

Dekoder für digitales TV

Shared Library

gemeinsam benutzte Bibliothek - in komplexeren Programmiersprachen werden häufig gebrauchte Funktionen (z.B. das Umbenennen einer Datei) in eigenen Modulen abgelegt und in Bibliotheken zusammengefasst. Programmierer brauchen diese Funktionen nicht immer wieder neu zu schreiben, sondern können sie aus der Shared Library abrufen. Da verschiedene Programme sie parallel nutzen können, müssen die Funktionen nicht mit jedem Programm erneut auf dem System installiert werden.

Shareware

Software, die von ihrem Autor (in der Regel ohne Quellcode und ohne Veränderungserlaubnis) kostenlos, aber mit der verbindlichen Bitte veröffentlicht wird, ihm bei regelmäßiger Nutzung des Programms einen bestimmten Geldbetrag zukommen zu lassen. Da sie es den Nutzern erlaubt, das Programm weiterzugeben und auszuprobieren, bevor sie es in täglichen Gebrauch nehmen, überschneidet sich Shareware mit der "Demoware" oder "Crippleware", die einen gegenüber der Vollversion eingeschränkten Leistungsumfang bietet. Wenn die Software den Ansprüchen genügt, kann beim Autor ein Schlüssel gekauft werden, mit dem die Software zum vollen Leistungsumfang kommt.

Shoutcast

Unter einem Shoutcast versteht man im E-Sport die Audio-Übertragung eines Computerspiel-Matches.Mit der immer weiter steigenden Popularität des E-Sport wurden auch diverse Übertragungsformate eingeführt, damit der Fan seiner Lieblingsmannschaft oder seinem -spieler zuschauen konnte.

Sicherheit im Internet

eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Bundesministeriums des Innern und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie. www.sicherheit-im-internet.de

Skype

Skype ist eine unentgeltlich erhältliche, propietäre VoIP-Software, die das kostenlose Telefonieren via Internet von PC zu PC sowie das gebührenpflichtige Telefonieren ins Festnetz und auf Mobiltelefone ermöglicht.

Slackware

eine der ersten kommerziellen GNU/Linux-Distributionen, heute nur noch sehr gering verbreitet.

SMTP

Das Simple Mail Transfer Protocol ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet.

Slashdot

News for Nerds - Nachrichten, Klatsch und Tratsch aus der Hackerwelt. www.slashdot.org

Sniffer

Ein Programm und/oder ein Gerät, das den Datenverkehr in einem Netzwerk überwacht.

Source-Baum

in einem CVS baumartig organisierter Quellcode einer Software, inklusive der Dokumentation - kann man verwenden, um damit das Programm zu kompilieren oder in die Weiterentwicklung des Programms einzusteigen.

SourceForge

wichtigste Entwicklerressource, hostet rund 30 000 freie Softwareprojekte. www.sourceforge.net

Spam

Massen-E-Mails, die Foren und Mailboxen überfluten, häufig zweifelhaften kommerziellen Ursprungs: Kettenbriefe, unerwünschte Werbung jeder Art, Bettelbriefe. Spam ist ursprünglich gepökeltes Dosenfleisch der US-Firma Hormel, das einen sehr schlechtem Ruf hatte: salziges Fastfood in Dosen ohne jeglichen Nährwert. Die Komikergruppe Monty Python machte daraus einen Sketch, in dem es kein Entkommen vor Spam gibt. Dieser Sketch war Anlass für die neue Verwendung des Wortes im digitalen Netzraum. Als Begründer des Spam-Genres gilt die Anwaltsfirma Canter&Siegel, die im April 1994 eine Werbebotschaft auf sämtlichen (mehr als 10 000) Newsgroups postete.

SPI

Software in the Public Interest - 1997 gegründeter, gemeinnütziger Dachverband verschiedener freier Softwareprojekte wie Debian GNU/Linux und Gnome.

Spider

Ein Webcrawler (auch Spider oder Robot, kurz Bot) ist ein Computerprogramm, das automatisch das World Wide Web durchsucht und Webseiten analysiert. Webcrawler werden vor allem von Suchmaschinen eingesetzt. Weitere Anwendungen sind beispielsweise das Sammeln von RSS-Newsfeeds, E-Mail-Adressen oder anderer Informationen.

SRI

Stanford Research Institute - nonprofit Forschungsunternehmen, erarbeitete 1968 im Auftrag der ARPA die Spezifikationen des Netzwerks, aus dem das Internet hervorging.

SSID

Service Set Identifier - frei wählbarer Name eines Wireless-Networks - dient der Indentifikation eines bestimmten zusammenhängenden WLANs. (vgl. ESSID)