C++

C++ ist eine der verbreitesten und industriell bedeutendsten Programmiersprachen. Sie ist als Mehrzwecksprache konzipiert und unterstützt insbesondere effiziente und maschinennahe Programmierung, Datenabstraktion sowie objektorientierte und generische Programmierung. C++ basiert auf der Programmiersprache C wie in ISO/IEC 9899:1990 beschrieben.

CCC

Chaos Computer Club - Hackervereinigung, die sich grenzüberschreitend für Informationsfreiheit einsetzt. http://www.ccc.de/

Center for the Public Domain

Stiftung zur Förderung einer robusten Public Domain - die Liste der "Supported Organizations" ist ein guter Einstieg in die Organisationen, die sich für die Wissens-Allmende engagieren. http://www.centerforthepublicdomain.org/

CERN

Centre Européenne pour la Recherche Nucléaire, europäisches Hochenergiephysik-Zentrum in Genf, Geburtsort des WWW.

CGMS

Copy Generation Management System - Kopierschutzmechanismus u.a. für DVDs, der von einem Vertriebsstück nur eine Generation von Kopien zulässt. Für DAT-Technologie eingeführt, heißt das Verfahren dort SCMS.

CISAC

Confédération Internationale des Sociétés d'Auteurs et Compositeurs - internationaler Dachverband der Verwertungsgesellschaften.

Citation Index

Verzeichnis zitierter wissenschaftlicher Literatur - selbst organisierendes Reputationssystem: Werke, auf die besonders häufig Bezug genommen wird, müssen folglich besonders bedeutend und einflussreich sein.

CIX

Commercial Internet eXchange - Verkehrsknotenpunkt zwischen kommerziellen Internet-Anbietern. Der erste wurde 1991 in Kalifornien eingerichtet.

Client

ein Computer oder ein Progamm, das die Dienste eines Servers anfordert bzw. in Anspruch nimmt.

Clone

Nachbau einer Hard- oder Software. Ein Hardware-Clone funktioniert mit den gleichen Treibern wie die Orginalhardware. Ein Software-Clone hat die gleiche Funktion und Bedienung wie das Originalprogramm, kann aber z.B. unter einer freien Lizenz stehen. Bekannte Beispiele sind die verschiedenen Norton Commander-Clone (ein DOS-Filemanager) wie sc oder mc.

Cluster

Verbund zusammengeschlossener Rechner zur Steigerung der Rechenleistung - ein Cluster aus vielen handelsüblichen PCs kann dieselbe Rechenleistung erzielen wie ein Supercomputer, zu einem Bruchteil von dessen Preis. Die fotorealistischen Animationen für den Kinohit "Titanic" wurden auf einem C. aus 350 GNU/Linux-Computern gerechnet, die Suchmaschine "Google" läuft auf einem C. aus 500 GNU/Linux-Rechnern. "Feierabend-C." schalten die nachts brachliegenden Prozessoren in einem bestehenden LAN zusammen, um leistungshungrige Anwendungen laufen zu lassen.

CMS

Content-Management-System (CMS) ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert.

Compiler

Programm, das den Quellcode von Programmen, die in einer höheren Programmiersprache (z.B. C) geschrieben sind, in die Maschinensprache des jeweiligen Prozessors übersetzt und optimiert (z.B. der GNU C Compiler (gcc)). Ergebnis der Kompilierung ist ein Binary.

Content

mediale Inhalte aller Formate (Text, Bild, Klang, Bewegtbild), insbesondere im Internet.

CONTU

Commission on New Technological Uses of Copyrighted Works, 1974 vom US Kongress einberufener Ausschuss zur Vorbereitung der Revision des Copyright-Gesetzes für die Anforderungen der Digitaltechnik - empfahl, Computerprogramme zukünftig als "literarische" Werke unter den Schutz des Copyright zu stellen.

Cookie

kein Keks, sondern eine Variable, die ein Webserver auf der Festplatte des Browsers setzt, um eine Session -Sitzung - (z.B. einen eShopping-Vorgang) zu verwalten, d.h. das Verhalten des Besuchers zu protokollieren (z.B. den Inhalt seines Warenkorbes) und serverseitig darauf zu reagieren (z.B. eine Gesamtrechnung zu erstellen). Kann Nützliches tun, wie einen authentifizierten und verschlüsselten Webdialog zulassen, aber auch den Anbietern von Werbebannern erlauben, Information über das Surfverhalten einer großen Zahl von Menschen zu sammeln, die die Standardeinstellung der meisten Browser ("alle Cookies akzeptieren") unverändert lassen, statt eine bewusste Cookie-Politik zu betreiben.

Core-Team

Kerngruppe eines Softwareprojekts, die die Hauptarbeit an der Entwicklung trägt und koordiniert. Im Gegensatz zu der sehr viel größeren Zahl der Entwickler, die nur gelegentlich periphere Teile zum Programm beisteuern, arbeitet das kleine C.T. ständig an den Grundlagen und Kernfunktionen.

CP/M

Control Program for Microcomputers - das 1973 von Gary Kildall entwickelte Betriebssystem für Kleincomputer - wurde auf zahlreichen Prozessoren implementiert und ermöglichte daher erstmals die einfache Portierung von Programmen auf verschiedene Rechnertypen. In den 80er-Jahren das am weitesten verbreitete PC-Betriebssystem, wurde CP/M durch einen leistungsschwächeren Clone namens MS-DOS verdrängt.

CPU

Central Processing Unit - der Hauptprozessor eines Computers

CRM

Costumer Relationship Management (Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege) bezeichnet die Verwaltung von Kundenbeziehungen. Sämtliche Daten von Kunden und die Transaktionen mit diesen Kunden werden in Datenbanken gespeichert.

CSS

Cascading Style Sheets - wird zusammen mit HTML und XML eingesetzt. Es legt fest, wie Inhalte dargestellt werden soll. Es ermöglicht es, die Darstellung dem jeweiligen Ausgabemedium (zum Beispiel Papier, Projektion, Sprache usw.) entsprechend anzupassen.

CTSS

Compatible Time-Sharing System - das erste Anfang der 60er-Jahre am MIT entwickelte Multiuser-Betriebssystem. Jeder Nutzer bekommt reihum den Prozessor für ein kurzes Zeitsegment zugeteilt, so dass er das Gefühl hat, den Computer alleine zu nutzen. S.a. ITS

CVS

Concurrent Versions System, Online-System, das den Source-Baum eines Softwareprojekts enthält und es mehreren Entwicklern erlaubt, zeitgleich an denselben Quellcode-Abschnitten zu arbeiten.

DARPA

Department  of Defense Advanced Projects Agency, Forschungsförderungsbehörde des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums - bis Anfang der 70er-Jahre hieß sie ARPA.

dBase

Datenbankprogramm der Ashton-Tate Corporation - in den 80er Jahren weit verbreitet.

Debian

Debian ist eine GNU/LINUX-Distribution, die ausschließlich aus freier Software besteht. Debian enthält das Betriebssystem und eine große Auswahl an Anwendungsprogrammen, Tools und Utilities, zusammen mit einem passenden Kern. Es ist für elf unterschiedliche Prozessor-Architekturen erhältlich.

Debugger

Programm, das während der Entwicklung von Software die Fehlersuche (Bug) erleichtert. Ein Debugger überprüft den Quellcode auf formale Fehler und überwacht das Ablaufen des Excecutables. Trifft der Debugger auf einen Fehler, hält er das Programm an, gibt Information zum Fehler und bietet Korrekturen an.

DFN

Deutsches ForschungsNetz e.V. - 1985 gegründetes Wissenschaftsnetz, betreibt heute mit dem Gigabit-Wissenschaftsnetz G-WiN den Kern der Kommunikations-Infrastruktur von Wissenschaft, Forschung und Bildung in Deutschland

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol - ermöglicht es, in einem lokalen Netzwerk automatisch freie, lokale IP-Adressen an angeschlossene Client-Computer vergeben. Im Gegensatz zu fest eingetragenen IP-Adressen kann sich bei jedem Starten eines Clients die IP-Adresse ändern. Ausserdem kann das DHCP Informationen über den Standard-Namenserver (DNS) und das default Gateway (z.B. für den Internetanschluss) übertragen. DHCP wird häufig in lokalen Netzwerken verwendet, um allen angeschlossenen Computern automatisch gültige IP-Adressen zu vergeben, ohne dass sich der Benutzer darum kümmern muss.

DNS

Domain Name System - 1983 u.a. von Jon Postel entwickeltes System, um die numerischen Internet-Adressen (z.B. 141.20.1.3) auf Namen abzubilden (z.B. www.hu-berlin.de).

.doc

.doc („Document“): eine Dateiendung für Dateien des Textverarbeitungsprogramms Microsoft Word. Die Endung war vor der weiten Verbreitung von Word auch für andere Dateiformate gebräuchlich, etwa die von WordStar, DisplayWrite, WordPerfect sowie für Textdateien.

Dongle

Hardware-Kopierschutz - der Dongle wird in eine Schnittstelle des Rechners (seriell, parallel, USB usw.) gesteckt und von der geschützten Software beim Starten und in regelmäßigen Intervallen abgefragt. Antwortet die Blackbox nicht mit dem erwarteten Validierungscode, bricht die Software ab. Sie kann daher kopiert, aber nur vom Besitzer des Dongles verwendet werden. Ähnlich gibt es Software, die nicht ohne die richtige CD im Laufwerk läuft.

DOS, MS-DOS

Microsoft Disk Operating System, in den 80er Jahren dominierendes Betriebssystem für PCs. Wie viele seiner Produkte hat Microsoft MS-DOS nicht selbst entwickelt, sondern von einer Firma namens Seattle Computer gekauft.

DSSS

Direct Sequence Spread Spectrum - Bandspreizverfahren, das auf der Aufteilung der Sendeenergie über das verfügbare Frequenzband beruht. Wird bei Funk Netzwerken nach 802.11 mit Datenraten von 1 und 2 Mbps verwendet.

DVD

ursprünglich: Digital Video Disc, heute: Digital Versatile Disc, Massenspeicher für Software und Daten jeder Art, der die CD ablösen wird.